Gefrostete Gläser? Nein, gesalzen!
Diese hübschen Windlichter sehen zwar aus, als wären sie gefroren, doch in Wirklichkeit sind sie an der Innenseite lediglich mit Salzkristallen überzogen. Ein Glas, etwas Wasser, Salz und ein wenig Zeit – mehr brauchst du nicht für die Herstellung dieser frostigen Windlichter.
Klingt ziemlich spannend, oder? Die Idee ist zwar schon sehr alt, aber erst jetzt hatte ich Gelegenheit, dieses kleine “Experiment” selbst einmal auszuprobieren und bin vom Ergebnis begeistert.
Und so funktioniert es: Das Wasser im Glas steht an den Rändern ein kleines bisschen höher als das eingefüllte Salz. Durch das Verdunsten in der Wärme hinterlässt es dann eine Salzspur am Glas. Diese zieht dann weiteres Salzwasser nach und breitet sich wie z.B. Flüssigkeit in einem Taschentuch weiter aus. Nach Zugabe von weiterem Wasser wandert die Salzspur immer weiter nach oben.
Eine kleine Kerze im Glas bringt anschließend die Kristalle zum Leuchten und verbreitet ein warmes und gemütliches Licht für drinnen oder draußen.


Für das Windlicht brauchst du:
- ein Glas ( Trinkglas, Einmachglas, kleine Vase,…)
- grobes Salz
- Teelicht
- Wasser
- etwas Geduld ?
1.
Fülle zunächst eine 1 bis max. 2cm dicke Schicht Salz in das Glas deiner Wahl. Beim Salz hast du freie Wahl, ich hatte noch grobes Himalaya Salz für Mühlen zu Hause und hab dieses verwendet. Es sollte nur nicht zu fein sein, da es sich sonst im Wasser auflöst.

2.
Gib als nächstes ein wenig Wasser dazu, sodass das Salz feucht ist, aber nicht im Wasser “schwimmt”.
Tipp: Du möchtest gerne ein farbiges Windlicht? Dann füge dem Wasser einige Tropfen Lebensmittelfarbe hinzu.

3.
Stelle das Glas nun an einen warmen oder sonnigen Ort. Ideal ist ein Plätzchen über der Heizung. Dort lässt die Wärme die Salzkristalle schnell empor wachsen.

4.
Nun heißt es leider warten: das Wachsen der Salzkristalle benötigt ein wenig Zeit und bis man erste Ergebnisse sieht, dauert es ein paar Tage. Damit sie jedoch später das ganze Glas bedecken, ist es wichtig, das Salz immer feucht zu halten. Gieße also am besten jeden Tag ein, zwei Esslöffel Wasser dazu, bis die Kristalle deine Wunschhöhe bzw. die Kante des Glases erreicht haben.

Wenn das Glas innen fast vollständig mit einer Salzkruste überzogen ist, lasst du die Bodenschicht Salz einfach vollständig austrocknen und dekorierst das Glas mit einem Teelicht oder einer kleinen Stumpenkerze, die die Kristalle wunderschön und stimmungsvoll zum Leuchten bringen.



Und wenn du das Windlicht nicht mehr brauchst? Ab in die Spülmaschine damit!
Besonders praktisch an dem frostigen Windlicht ist, sobald du es nicht mehr brauchst, kannst du es ganz einfach in der Spülmaschine reinigen!
Ich hoffe, du hast nun auch Lust bekommen, es auszuprobieren!
Wenn du mir im Anschluss gerne dein Ergebnis zeigen möchtest, dann verwende auf Instagram am besten den Hashtag #sinnenrauschDIY. So kann ich es nicht übersehen und teile es anschließend gerne in meiner Story.
Ich wünsch dir viel Freude beim Nachmachen!

Der Beitrag DIY | So einfach zauberst du frostige Windlichter mit Eiskristalleffekt erschien zuerst auf Sinnenrausch – Der kreative DIY Blog für Wohnsinnige und Selbermacher.



































