Manche Dinge sind und bleiben einfach ein Mysterium! So wie der außerordentliche Bedarf an Tomatensaft im Flugzeug. Oder der einseitige Verlust von Socken während des Reinigungsprozesses. Oder so wie die geflochtenen Serviettenringe aus Filz. Denn die werden ohne offene Enden zusammengewunden und das ist ziemlich einfach. Auch wenn das Ganze zwischendurch wirkt wie ein Fesselungsunfall mit Schaf: durch cleveres Ziehen kommt alles zu einem mustergültigen Ende.

Alles, was man dafür braucht, sind ein Stück stabiler Filz und ein Rollschneider. Zum Verschließen eignen sich Buchschrauben oder Nieten. Man kann die Enden des Ringes aber auch mit ein paar Stichen zusammennähen. Egal wie man es dreht und wendet, die geflochtenen Serviettenringe sind ein Projekt mit kleinem Aufwand und maximaler Wirkung. Und das bleibt ein Geheimnis für sich!

Material
– Stabiler Filz, ca. 3 mm dick
– Buchschrauben oder Nieten

Hilfsmittel
– Rollschneider und Lineal
– Lochzange

Schritt 1
Aus dem Filz mit Rollschneider und Lineal ein 18 x 3,75 cm großes Stück ausschneiden. Von beiden Enden 1,5 cm abmessen und mit einem Trickmarker o.ä. markieren. Zwischen diesen Markierungen mit zwei Schnitten insgesamt drei 0,75 cm breite Streifen schneiden.
Schritt 2
Jeden Strang einmal flechten – also insgesamt drei Flechtschritte – und dann den mittleren Strang samt des unteren Endes nach hinten durchziehen (siehe Bild). Das Ganze wiederholen, dabei lösen sich dann die „Verdrehungen“ am ungeflochtenen Ende.
Schritt 3
Den vorangegangenen Schritt noch zweimal wiederholen. Die geflochtenen Stränge so zurechtziehen, dass das Flechtmuster gleichmäßig erscheint. Anschließend in beide Enden mit der Lochzange ein Loch stanzen. Die Enden durch die Löcher mit einer Buchschraube oder Niete verbinden.

Der Beitrag Flechtfilz erschien zuerst auf bildschoenesdesign.

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