Die wohl größte Herausforderung am heutigen Beitrag: textlich nicht ins Unanständige abzugleiten. Eben! Deshalb musste der durchaus als frivole Berufsbezeichnung aufzufassende „Eierhalter“ dem moralisch einwandfreien „Eiertablett“ weichen. Allerdings verwässert das die eigentliche Funktion etwas. Schließlich geht es beim Servieren zuallererst um den perfekten Halt. Erst recht, wenn herkömmliche Eierbecher kapazitätsmäßig an ihre Grenzen stoßen.

Das Eiertablett wuppt selbst den österlichen Massenkonsum! Für einen guten Stand braucht jedes Ei eigentlich nur das passende Loch. Schlüpfrig ist das überhaupt nicht, denn die Löcher sind perfekt geeicht. Bei vier Zentimetern rutscht und flutscht absolut nichts durch. Wer sich bis jetzt noch nicht empört abgewendet hat: die Schweinerei geht ungeniert weiter! Damit die Eier nicht nur schön stehen, sondern auch warm bleiben, kümmern wir uns beim nächsten Mal um einen passenden Überzieher.

Material
– Holzscheibe oder rundes Schneidebrett

Hilfsmittel
– Ahle oder dicker Nagel
– Forstnerbohrer, Durchmesser 40 mm
– Schleifpapier

Schritt 1
Mit der Ahle oder einem dicken Nagel die Position der Bohrlöcher markieren. Die Vorlage für eine Holzscheibe mit einem Durchmesser von 20 cm gibt es hier als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken.
Schritt 2
Mit dem Forstnerbohrer entsprechend der Markierungen die Löcher bohren. Damit die Eier gut sitzen sollten die Löcher etwa 2 cm tief sein. Zum Schluss die Kanten mit Schleifpapier glätten und abrunden.

MEIN TIPP
Wer keine solche dicke Holzscheibe hat, der kann auch mehrere dünne Scheiben übereinanderleimen. Genauso lassen sich Bohrer mit etwas kleinerem Durchmesser verwenden, die Löcher brauchen dann auch nicht so tief sein.

Der Beitrag Eiertablett erschien zuerst auf bildschoenesdesign.

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