Robinson Crusoe – Meister der Improvisation. Gezwungenermaßen, denn wer rechnet schon bei einer karibischen Bootstour mit dermaßen schlechtem Wetter, dass es den Kahn komplett zerlegt und man als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel strandet? Trotzdem und gerade deshalb kann man von Crusoe lernen, wie man aus wenig viel macht. Das wollen wir heute auch! Mit dem Unterschied: Am Ende steht keine Hütte aus Palmenwedeln, sondern ein Baum – die europäische Lattentanne.

Aus Bäumen einen Baum bauen? Akutes Dschungelfieber, Crusoe hätte müde abgewinkt und sich wieder auf seiner Bambusmatte zusammengerollt. Aber der war schließlich auch nicht im Adventsstress. Darum kann man schon mal was aus Rundstäben und Haargummis zimmern, ohne gleich die Welt verändern zu wollen. Sieht schließlich hübsch aus. Und falls doch jemand fragt: Jawoll, hier sind noch alle Latten am Baum!

Material
– Rundstäbe, Durchmesser 20 mm, Länge 1000 mm, 2 Stück
– Rundstäbe, Durchmesset 14 mm, Länge 1000 mm, 2 Stück
– Dicke Haushalts- oder Haargummis, 7 Stück
– Holzlack oder -beize (optional)

Hilfsmittel
– Meterstab und Bleistift
– Säge und Schneidlade
– Schleifpapier



Schritt 1
Auf den schmalen Rundstäben jeweils eine Länge von 60 cm, 45 cm und 30 cm markieren. Die Stäbe anschließend mit Säge und Schneidlade auf die entsprechenden Längen zusägen.
Schritt 2
Sägekanten und Unebenheiten an den Stäben mit etwas Schleifpapier glätten. Danach gründlich entstauben. Wenn gewünscht: Holzlack oder -beize auftragen und trocknen lassen.
Schritt 3
Die beiden dicken Rundstäbe an einem Ende überkreuzen und mit einem Gummi zusammenbinden. Danach die drei dünnen Stäbe quer zu den dicken Rundstäben anbringen (siehe Abbildung).

Mein Tipp
Das schlichte Bäumchen sieht nicht nur mit weihnachtlichen Anhängern hübsch aus, sondern lässt sich auch als Adventskalender verwenden. Dafür einfach kleine Schachteln oder Papiertüten an die Querstreben hängen. Der ultimative Last-Minute-Tipp!

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